Oktober 2007

Auf Samos mit Freundin Nicole

1. Tag:

Wegen einem „leichten Lüftchen“ auf Samos ist die Ladung diesmal etwas unsanft ausgefallen, sogar die Flugbegleiter mussten lachen… Die Koffer werden diesmal anscheinend im Rekordtempo ausgeladen, so daß wir schon bald den Flughafen verlassen können.

Wie versprochen erwartet Sandy uns schon, um uns nach Ireon in die Pension Ermioni zu chauffieren. Auch Beate und Hans sind extra aus Kokkari herübergekommen. Unglaublich, das Begrüßungskommittee wird jedes Jahr größer…

Nachdem wir in Ireon angekommen sind und ein wenig mit Ulrike geplaudert haben, ist es auch schon Zeit zum Abendessen. Wir probieren die Taverne „Agkira“ aus, von der wir schon viel Gutes gehört haben. Zu Recht !!!

2. Tag:

Endlich ! Nach über einem Jahr Abstinenz kann ich wieder Ulrikes leckeres Frühstück geniessen ! Nicole ist (obwohl Frühstücksmuffel) ebenfalls sehr angetan…

Danach spazieren wir zur Bushaltestelle und warten auf den Bus, der uns nach Pythagorion bringt. Traditionell führt uns der erste Weg auf einen Kaffee in Sandys Büro,aber bald zieht es uns wieder hinaus, um den schönen Ort zu erkunden.

Um die Mittagszeit können wir bei Sandy den Chevrolet Matiz abholen, der uns dann zu einer der größten Sehenswürdigkeiten der Insel bringt: LIDL ! ;-) Nachdem wir uns dort ein wenig mit Keksen und Getränken eingedeckt haben, entschließen wir uns, einen Abstecher zu Mykali-Strand zu machen. Kaum haben wir dort das Auto abgestellt, als auch schon eine Frau heftig winkend auf sich aufmerksam macht. Wie lustig: Beate und Hans hatten die gleiche Idee…

Nach einer Plauderpause müssen wir aber wieder weiter: Wir haben uns mit Peter S. und seiner Frau in Pythagorion zum Kaffe verabredet. Es wird ein schöner, entspannter Nachmittag. Peter und Fotini erzählen von ihren viele Samosreisen und selbstverständlich ist auch die Samoshilfe e.V. ein Thema.

Den Abend verbringen wir bei Susi und Yiannis in ihrem neuen „Café Omikron“ und geniessen eine „Ireon-Platte“.

3. Tag:

Nachdem uns Sandy schon am Vorabend den Matiz gegen den Suzuki Jimny ausgetauscht hat, können wir gleich nach dem Frühstück starten. Wir fahren über Paleokastro und Agia Zoni nach Samos-Stadt, wo wir einen Parkplatz entdecken, der für gehfaule Urlauber unheimlich praktisch gelegen ist. Die paar Meter zum Archäologischen Museum schaffen wir mit Links. Durch meine wechselnden Reisebegleitungen ist dies nun mein 3. Museumsbesuch in Folge und ich kann den „Kouros“ fast schon wie einen alten Freund begrüßen. Nach dem Museumsbesuch läßt sich ein Frappé im Museumscafé, das schön schattig im Stadtgarten liegt, natürlich auch dieses Jahr nicht vermeiden…

Eine Weile später sind wir unterwegs in Richtung Kerveli, wo wir uns gleich in der Taverne „Haravgi“ stärken müssen. Netterweise werden den Tavernengästen kostenlos Liegestühle zur Verfügung gestellt, die wir auch gerne im Anspruch nehmen und es uns im Schatten einer Tamariske gemütlich machen. Aber nicht lange, denn es zieht mich zu meinem ersten Schnorchelgang. Ich bin begeistert. Kerveli ist eine der besten Buchten auf Samos um die Unterwasserwelt zu erkunden.

Anschließend fahren über Possidonio nach Klima und nehmen für den Rückweg die Schotterpiste in Richtung Psili Ammos.

Den Abend verbringen wir mit Freunden und dem erfolgreichen Versuch, den mitgebrachten Konstanzer Spätburgunder „verdunsten“ zu lassen…

4. Tag:

Beate wollte schon immer mal nach Leka und ich hatte ihr versprochen, sie dorthin zu bringen. Also holen wir sie nach dem Frühstück in Kokkari ab und fahren über Karlovassi und einige unvorgesehene Umwege nach Leka. Nach einem Bummel durch dieses schöne und typische Dorf geht es weiter durch ausgedehnte Laub- und Kiefernwälder zum Bergdorf Nikoloudes. Meine Begleiterinnen weigern sich, wegen „ein paar Häusern und einem Baum“ das Auto zu verlassen, also mache ich mich allein mit meiner Kamera auf den Weg. Hier oben beginnen sich nun langsam auch schon Herbstfarben zu zeigen und es ist sehr, sehr ruhig…

Den Beginn der Schotterpiste zum Potami-Strand finden wir nicht, also nehmen wir den Umweg über Karlovassi. Es ist sehr windig, daher verzichten wir auf ein Bad und spazieren dafür am romantischen Bach entlang. Nach einer Kaffeepause an der Pnaka-Quelle bringen wir Beate wieder nach Kokkari und machen uns auf den „Heimweg“ nach Ireon.

5. Tag:

Wie üblich frühstücken wir gemütlich und unterhalten uns mit den netten anderen Gästen. Dann geht es los, an Pagondas vorbei zum Kloster Evangelistrias, das an der Piste zum Tsopela-Strand liegt. Noch ist allerdings nicht Badezeit, also geht es weiter über Pirgos nach Neochori, dort auf eine etwas abenteuerliche Betonpiste und schließlich die Straße nach Koumeika. Weiter geht es auf der seit einigen Jahren asphaltierten Straße nach Ormos Marathokampou. Ein Frappé am Hafen, ein Bummel durch den Ort und dann auf nach Balos. Dort finden wir die empfohlene Taverne „Esperos“ leider schon geschlossen vor. Aber das „Akrogiali“ stärkt uns mit Oktopussalat, Calamares und dem allgegenwärtigen Bauernsalat. Den Rest des Nachmittags vertrödeln wir am schönen Strand mit Schnorcheln und (Sonnen-) Baden.

6. Tag:

Es ist immer noch sommerlich heiß, also ersparen wir uns den Fußmarsch und rumpeln mit dem Jeep am Pappas Beach vorbei ans Aspros Kavos, eine von weißen Felsen eingerahmte Bucht.

Normalerweise ist es dort sehr einsam, aber heute kommen immer wieder Wanderer und Badelustige vorbei. Wir verbringen den Vormittag mit Schnorcheln und Sonnenbaden, bis wir vor der Mittagshitze wieder in unsere Pension flüchten. Nach einer Ruhepause fahren wir dann noch einmal nach Samos-Stadt, es gelüstet uns nach Shopping… Leider sind wir etwas spät dran (im Jahr und am Tag) und so haben die meisten Geschäfte schon geschlossen. Wir stärken uns also mit belegtem Baguette und frischen Orangensaft auf der Terrasse des Hotel Samos und fahren wieder zurück nach Ireon, um dort noch ein wenig durch die Bars zu ziehen…

7. Tag:

Wir beschließen beim Frühstück, noch einmal nach Pythagorion zu fahren. Diesmal erkunden wir das alte Viertel rund um die Metamorphosis-Kirche und entscheiden uns dann für ein Mittagessen in der Taverne „I Trata“ am Remataki-Strand. Die Vorspeisenplatte macht uns beide gut satt und die Aussicht auf die Badegäste, die den Strand unterhalb der Taverne bevölkern, trägt sehr zu unserer Unterhaltung bei.

Zurück in Ireon müssen wir uns leider mit Kofferpacken beschäftigen.

Abends treffen wir uns mit einigen anderen Pensionsgästen zum Abschiedsessen im „Agkira“.

8.Tag:

Die Geschehnisse dieses Tages lassen sich in wenige Worte fassen: Frühstück, Koffer ins Auto gepackt, Abschied von Ulrike und Jannis, zum Flughafen gefahren, Auto an Sandy übergeben und uns verabschiedet, Check In, Boarding… Und TSCHÜS !

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