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	<title>Trauminsel Samos</title>
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	<description>Bilder und Inselgeschichten von der grünen Insel Samos</description>
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		<title>Das Büsi</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Büsi = Schweizerdeutsch für &#8220;Kätzchen&#8221;&#8230; (Anm. der Webmaid ;-) . Im Juni 2007 saßen wir gemütlich am Hafen von Pythagorion bei einem Drink. Am Hafenbecken spielten ein paar junge Katzen. Sie waren recht übermütig und tollten wie wild umher. &#8220;Übermut tut selten gut&#8221; sagt man und schon geschah das Unglück: Eines der Kätzchen stürzte über [...]]]></description>
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<p><span style="color: #888888;">Büsi = Schweizerdeutsch für &#8220;Kätzchen&#8221;&#8230; (Anm. der Webmaid ;-)</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Im Juni 2007 saßen wir gemütlich am Hafen von Pythagorion bei einem Drink.</p>
<p>Am Hafenbecken spielten ein paar junge Katzen. Sie waren recht übermütig</p>
<p>und tollten wie wild umher.</p>
<p>&#8220;Übermut tut selten gut&#8221; sagt man und schon geschah das Unglück:</p>
<p>Eines der Kätzchen stürzte über die Hafenmauer ins Wasser.</p>
<p>Ein schreckliches Gemiaue war die Folge. Das arme Büsi hatte keine Chance,</p>
<p>da wieder heraus zu kommen !</p>
<p>Oh je, oh je riefen die Leute, das arme Ding muss wohl ertrinken, aber niemand unternahm etwas.</p>
<p>Da fasste ich mir ein Herz und ging ins Wasser (samt Kleidern zur Belustigung der Zuschauer) und rettete das Kätzchen an Land.</p>
<p>Nebenan war gerade eine Frau dabei, mit einem Wasserschlauch das Deck</p>
<p>ihrer Jacht zu säubern. Diese Gelegenheit habe ich benutzt um mich</p>
<p>und das Büsi etwas abzuduschen. Erstaunlicherweise ließ das kleine Ding</p>
<p>alles ohne zu beißen und zu kratzen über sich ergehen.</p>
<p>Ich glaube es war total geschockt vom Sturz ins Wasser.</p>
<p>Danach ließ ich es wieder laufen. &#8220;Laufen&#8221; ist gut: Zuerst hat es sich geschüttelt und dann ging es ab wie eine Rakete. &#8220;Auf Nimmerwiedersehen !&#8221; dachte ich&#8230;</p>
<p>Aber jetzt kommt das Allerschönste! Das Büsi hat mich nicht vergessen !</p>
<p>Immer wenn ich am Hafen war und meinen Gin Tonic schlürfte, kam mich</p>
<p>das Kätzchen besuchen, schnurrte und schmuste ein bisschen mit mir,</p>
<p>bevor es dann wieder mit seinen Geschwistern spielen ging.</p>
<p>Am liebsten hätte ich die Kleine mit nach Hause genommen, doch wir wussten nicht recht, an wen wir uns wenden sollten wegen Einfuhrbestimmungen, Impfungen usw.</p>
<p>Ich hoffe einfach, dass es meiner kleinen Freundin gut geht und dass sie</p>
<p>noch am Leben ist.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Eine Liebesgeschichte (?)</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man sich in eine Insel verliebt&#8230; &#8211; von Anja . Mai 2004: Vor Kurzem wurde der Landeanflug auf Samos angekündigt. Ich schaue aus dem Kabinenfenster, vor uns im Dunst taucht ein großer Felsklotz auf. Aha, das muß wohl der Kerkis sein, der höchste Berg der Insel. Meine Cousine Susanne und ich haben eine Woche [...]]]></description>
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<p><span style="color: #888888;">Wie man sich in eine Insel verliebt&#8230;  &#8211; von Anja</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<p>Mai 2004:</p>
<p>Vor Kurzem wurde der Landeanflug auf Samos angekündigt. Ich schaue aus dem Kabinenfenster, vor uns im Dunst taucht ein großer Felsklotz auf. Aha, das muß wohl der Kerkis sein, der höchste Berg der Insel.</p>
<p>Meine Cousine Susanne und ich haben eine Woche familienfrei genommen und uns spontan für einen Urlaub auf der griechischen Insel Samos entschieden. Was meine Reiseführer über Samos berichten hört sich recht vielversprechend an, mal sehen, was uns erwartet&#8230;</p>
<p>Inzwischen ist der Felsklotz näher gerückt. Ich staune, wie steil die Nordseite ins Meer abfällt. Unten erkenne ich kleine Buchten und Strände. An den Bergflanken kleben Dörfer, bis auf die Gipfelregion ist alles erstaunlich grün.</p>
<p>Schnell haben wir die Insel überflogen und drehen über dem Meer eine Schleife, um Samos von Süden wieder anzufliegen. Kaum haben wir die Küste erreicht, legt sich unser Flieger in eine enge Rechtskurve. Die Spitze der Tragfläche scheint die Olivenbäume berühren zu wollen.<br />
Gleich darauf setzen wir auf der Landebahn auf und werden von der Schubumkehr in die Sitze gedrückt.</p>
<p>Wenig später stehen wir vor dem Flughafengebäude und warten auf unser Transfertaxi.</p>
<p>Ich schaue mich ein wenig um. Geradeaus sehe ich die Häuser von Chora, links drüben klebt Pagondas am Hang. Ich bemerke einen besonderen Duft &#8211; vielleicht eine Mischung aus Meer und wilden Kräutern ? Ich habe schon jetzt das Gefühl, daß diese Insel etwas ganz Besonderes ist.</p>
<p>In den folgenden Tagen entdecken wir die traumhafte Natur der Insel, kommen mit netten Menschen ins Gespräch und genießen unsere kurze &#8220;Freiheit&#8221;.</p>
<p>Meine Eindrücke habe ich kurz nach unserer Rückkehr so niedergeschrieben:</p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Mein Entschluss steht fest: Ich komme wieder !</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Auf Samos habe ich all das gefunden,</p>
<p style="text-align: left;">was Griechenland ausmacht, aber zum Teil andernorts schon</p>
<p style="text-align: left;">selten geworden ist:</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Wunderschöne, vielseitige Landschaften;</p>
<p style="text-align: left;">Orte und Dörfer mit Atmosphäre;</p>
<p style="text-align: left;">freundliche, aufgeschlossene Menschen;</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Schnorchelbuchten&#8221; mit glasklarem Wasser;</p>
<p style="text-align: left;">leckeres Essen, jenseits von Gyros und Souvlaki;</p>
<p style="text-align: left;">das Glas Wasser zum Kaffee;</p>
<p style="text-align: left;">kleine, familiäre Hotels und Pensionen;</p>
<p style="text-align: left;">eine Infrastruktur, die den Urlaub angenehm macht,</p>
<p style="text-align: left;">aber nicht auf großen Rummel setzt&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Samos ist (m)eine Trauminsel !</p>
<p style="text-align: left;">
</blockquote>
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		<title>Kosta kaputt&#8230;</title>
		<link>http://www.trauminsel-samos.de/kosta-kaputt/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:26:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte einer besonderen Freundschaft &#8211; von Jörg Im August, Mitte der 80er Jahre war es wohl. Meine damalige Lebensabschnittgefährtin Ira und ich, sowie ein Paar aus dem Odenwald machten uns auf zum wunderschönen Dorf Mili. Von Ireon aus am Imvrassos entlang spazierten wir in das Landesinnere. Wir schauten uns an der Straße die Meiler [...]]]></description>
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<p><span style="color: #888888;">Die Geschichte einer besonderen Freundschaft &#8211; von Jörg</span></p>
<p>Im August, Mitte der 80er Jahre war es wohl. Meine damalige Lebensabschnittgefährtin Ira und ich, sowie ein Paar aus dem Odenwald machten uns auf zum wunderschönen Dorf Mili.</p>
<p>Von Ireon aus am Imvrassos entlang spazierten wir in das Landesinnere. Wir schauten uns an der Straße die Meiler an und begaben uns zum Dorfanfang. Tja, vor ca . 20 Jahren waren wir schon noch die Exoten dort. Ein Mann kam auf uns zu und gab uns ein Paar getrocknete Feigen und jedem von uns einen kleinen Becher Wein. Wir wussten gar nicht wie uns geschah, denn er verschwand sogleich lächelnd. Wenn wir doch wenigsten Danke sagen könnten. Tja, da standen wir nun wie bestellt und nicht abgeholt. Es sollte sich aber in diesem Dorf speziell für mich noch einiges erheiterndes einstellen. Der Beginn einer sehr guten Bekanntschaft mit einem Einheimischen nahm seinen Lauf.</p>
<p>Wir begaben uns nach der Dorfbesichtigung zaghaft zur Platia. 3 Tavernen waren dort zur Auswahl. Was tun sprach Zeus? Ich erinnerte mich an meinen damaligen Reiseführer, der unwissenden Touris den rechten Pfad weisen wollte und den Vorschlag beinhaltete doch dort einzukehren, wo auch die Einheimischen verkehrten.</p>
<p>Es war die Taverne von Mimis Eltern, die wir uns aussuchten. Oben gelegen schauten wir auf das Treiben der unten gelegenen Tavernen. Die zwei Maulbeerbäume spendeten Schatten für die Menschen dort unten.  Zwischen den beiden Tavernen wurde von innen die Haustür geöffnet und ein weißhaariger Mann ging auf uns zu, begrüßte uns und setzte sich an den Nebentisch zu einem Mann.</p>
<p>Dieser Mann ist uns bereits aufgefallen. Man muß es gesehen haben, wie er jeden hier musterte. Dieser Blick, diese freundliche Erscheinung und wieder dieses mustern in seinen Augen. Die beiden Männer sprachen miteinander und der „Musterer“ ergriff das Wort. Sind sie aus Deutschland fragte er uns. Ja, wir sind alle daher. Der andere Herr sagte dem Musterer etwas, worauf er uns dann fragte. Möchten sie sich zu uns setzen?. Ja gerne und wir wechselten die Plätze. Ein klein wenig überfordert mit der Situation harrten wir der Dinge, die nun auf uns zukamen.</p>
<p>Der Musterer erhob das Wort und sagte, dass ist Dimitrios, der Bürgermeister von Mili. Mein Name ist Konstantin und ich habe in Düsseldorf gearbeitet. Wir nannten unsere Namen und aus welcher Region Deutschlands wir stammen. Kosta, so nannte ich ihn später übersetztes das ganze dem Bürgermeister. Dimitrios ist heute noch ein sehr herzlicher Mensch. Leider konnte ich mich nicht mit ihm verständigen, da er griechisch und französisch sprach und bei mir war es eben nur englisch und deutsch als Muttersprache. Christina und Ira aber konnten sich mit ihm auf französisch verständigen. Ca. 1100 Uhr war es und es sollte ein toller Tag werden. Kosta  stellte sogleich fest, dass ich wie er auch dem Mythos nicht abgeneigt war und bestellte was das Zeug hielt.  Wir wurden alle ein wenig lauter und hatten einen großen Spaß miteinander.</p>
<p>Die Leute schauten nun auch zu uns hoch und wir waren am Lachen. Kosta berichtete uns, dass er drei Dinge gar nicht leiden konnte. Seine Düsseldorfer Mietwohnung, seinen Wecker und vor allem seinen damaligen Meister. Dieser Zwang sprach Kosta, dieser Zwang immer zu einer vorher bestimmten Zeit am Arbeitsplatz zu sein, nimmt mir auf Dauer die Freude am Leben. Er kehrte nach einigen Jahren in sein Dorf Mili zurück. Es gesellten sich einige Einheimische kurz zu uns und bestellten zu Essen und Getränke und verschwanden sogleich. Das sah aus bei uns auf dem Tisch, unglaublich. Die schönsten Dinge zu Essen, Karaffen mit Wein, Flaschen und noch ein Tisch ran und noch ein Gast am Tisch und weiter so. Die Damen tranken Wein, Roland, Kosta und ich eben Mythos. Es wurde weiter Essen serviert. Kosta, wir haben doch nichts bestellt!. Ja, das stimmt und deshalb habe ich das übernommen. Bitte esst, denn ihr seit Dimitrios und meine Gäste. Wie unangenehm dachte ich mir. Ich war mit dieser Situation überfordert und ein wenig unerfahren und der Meinung, ich müsste nun auch mal was auf den Tisch stellen und wollte bestellen. Ich wurde ignoriert. Kosta sagte, Jorgo (Jörg konnte er nicht sagen), Jorgo mach das nicht. Wir sind hier nicht in Deutschland. Hier ticken die Uhren anders. In seinem gebrochenen Deutsch hörte sich das gigantisch an, wir freuten uns darüber und erst Recht über die Uhren, die Kosta ja nun gar nicht schätzt. Dirmitrios verabschiedete sich von uns,   denn er hätte noch eine Menge zu erledigen und steckte den Frauen und uns Basilikum hinter das Ohr. Ihr seit willkommen, soll das bedeuten.  Kosta meinte er, würde sicherlich noch bleiben.</p>
<p>Viele Jahre später sollte ich erfahren, dass Kosta ziemlich alleine war. Er freute sich über eine Abwechslung. Dazu später mehr.</p>
<p>Ouzo wurde uns gereicht. Kosta sagte, dass die Wirkung mit Bier recht heftig sein könne. Egal, was für ein Tag heute. Mythos passte auch nicht mehr rein, also haben wir mit Ouzo und Wasser weitergemacht. Costa selbst trank keinen Ouzo mehr, denn daran, wie er meinte, wäre er fast einmal ums Leben gekommen und drei Tage verschollen gewesen. Die Leute erzählten mir hinterher, dass sie mich nach Hause bringen wollten. Ich soll gesagt haben, dass ich hier gar nicht wohne. Irgendwann war ich wieder hier. Nie wieder Ouzo. Aha dachte ich, also ich komme aus Hamburg, dann bin ich ja noch nicht so angedüdelt. Die Frauen verabschiedeten sich nun nach Ireon, Roland und ich schauten uns an und meinten übereinstimmend, ja geht nur vor,  denn wir kommen auch bald nach. Was für ein grober Unfug, den wir den Mädels mit auf den Weg gaben, denn daran dachten wir nun gar nicht.</p>
<p>Es wurde dunkel und wir waren noch immer bester Laune. In den unteren Tavernen war nun auch schon das Abendgeschäft gelaufen und wir saßen mit unserem Kosta immer noch am Tisch zusammen. Auf einmal kam Dimitrios wieder, sah uns und lachte. Er tuschelte mit Kosta. Kosta sagte zu uns,daß Dimi uns nun nach Ireon fährt.  Cool dachte ich, denn ich wurde noch nie von einem Bürgermeister gefahren.  Nun ging es um die Zeche. Wieder einmal unerfahren wie ich war bin ich in die Taverne um zu begleichen. Ich erntete kopfschütteln. Kosta bekam das mit und sagte zu mir, dass er uns sehr gerne mag, wir aber nicht hier deutsch handeln sollen. Das wäre heute ganz allein seine Angelegenheit. Ich nickte und wir umarmten uns. Jorgo kommt  ihr mich alle noch einmal besuchen. Klar Kosta, Ira und ich schon nur Christina und Roland nicht, da sie demnächst abreisen werden. Roland und ich gingen zur Straße runter am Brunnen entlang und rechts zu dem Parkplatz, da steht wohl sein&#8230;&#8230;. Was für ein Spaß. Das ist ja ein Dreiradtraktor. Ich war verzückt ob diesem Gefährt und Roland saß sogleich neben Dimitrios. Jorgo,  hinten rauf und stell die Käfige zusammen meinte Kosta. Käfige????  Oh nein!!! Hühner guckten mich verdutzt an. Naja für die war das auch ´ne Premiere. Noch nie hatten sie vorher mit einen angedüdelten Hamburger auf der Ladefläche verbracht. Obwohl ich schon wieder Hunger hatte, behandelte ich das Federvieh recht pfleglich. Tage später sollte ich allerdings über Kosta erfahren, dass ich den Viechern auf der Fahrt nach Ireon das Sprechen beibringen wollte. Naja, da war wohl etwas am Bauernsalat gewesen. Kann passieren.</p>
<p>Einige Tage später war ich mit Ira wieder in Mili. Wir hatten uns vorher verständigt, dass egal was passieren sollte, wir uns rechtzeitig und per Pedes bei klarem Verstand wieder nach Ireon aufmachen würden. Wir kamen nun an der Platia an und wurden auch von uns fremden Einheimischen begrüßt. Jassu hier Jassu dort. Naja, ist doch toll. Und da saß er wieder. Weiße Haare, weißes Oberhemd und dunkle Hose. Mein Kosta. Sogleich stand er auf als er uns erblickte, umarmte uns und bat uns an seinen Tisch. Wir plauderten miteinander und erinnerten uns an das schöne Treffen von vor einigen Tagen. Wir unterbreiteten Kosta, dass wir nun Abschied nehmen möchten, da unser Flugzeug am nächsten Tag uns nach Hause bringen würde. Kosta schaute uns an und fragte ob es uns auf Samos gefallen habe. Ja, natürlich und wir hatten auch für zwei Tage ein Auto und haben längst noch nicht alles gesehen. Kosta meinte, dass schon manche andere Besucher zu ihm gesagt hätten sie würden wiederkommen. Er will sich überraschen lassen und wünsche uns alles Gute. Bei der Verabschiedung hatte ich einen Kloß im Hals. Es tat mit schon ein wenig weh Kosta nicht mehr zu sehen.</p>
<p>Anfang des neuen Jahres buchten wir sogleich Samos/ Ireon.  Am zweiten Tag sind wir sofort nach Mili gewandert. Unterwegs sind wir am Imvrassos an Kakteen vorbeigekommen und haben einen Teil derer Früchte geerntet. Also, ich arme Sau habe geerntet. Nachdem wir die Kaktusfeigen verstaut hatten, um sie in Mili zu verspeisen verspürte ich beim Verschließen meines Rucksackes einen Schmerz in beiden Händen. Nichts zu sehen aber ein Schmerz. Ich erinnere mich, dass ich mein Hemd in die Hose stopfen wollte und wieder dieser Schmerz da war. Die Hand gegen die Sonne und da sahen Ira und ich dieses Dilemma. Ich Jorgo, unerfahren und deshalb auch ein wenig blöde hatte beim Ernten der Früchte keine Wurstzange oder Stofffetzen in Händen gehabt, dafür aber eine Hundertschaft an feinen Stacheln.  Und nun???</p>
<p>Wir gingen weiter und kamen bald in Mili an. Kosta erspähte uns sogleich, stand auf und wir gingen auf ihn zu. Mensch war das herzlich. Kann mir keiner erzählen, dass das nicht so war wie es aussah. Kosta, ich kann dir nicht die Hand geben, weil&#8230;&#8230;.</p>
<p>Jorgo, wie blöd bist du denn eigentlich. Kosta hatte das wohl in Düsseldorf oft hören müssen und hat es fast akzentfrei rübergebracht. Er nahm mich beim Unterarm und stellte mich an die Wand. Nein liebe Leser, nichts nachhaltig Schlimmes ist mir widerfahren, nur ein wenig Improvisation wurde mir zu Teil. Strecke deine Hände aus und lege die Hände an die Wand. Und runter mit den Händen. Das war nicht schön so entlang am Rauputz. Nichtgezählte Wiederholungen ereigneten sich, bis Kosta entschied, dass es wohl genug ist. Das saß ich nun, ein wenig abgeschürfte und gerötete Haut in der Innenhand und Mimis Papa (leider kenne ich seinen Namen nicht) kam auf mich leicht gebeugt mit der Ouzobuddel in Vorhalte auf mich zu und wollte einschenken. Jorgo, öffne deine Hände. Kosta, ich hab kein Glas. Jorgo, das ist zum desinfizieren deiner Hände. Nein Kosta, das brennt doch so. Wirst du „Himmelhund“ wohl nicht weinen!. Beide Hände würden „bedient“ und Papa verschwand kichernd in seiner Taverne. Nicht, dass anderen Einheimische das mitbekommen hätten, neeeeiiinnn nur das nicht. Kosta lachte und nannte mich Himmelhund. Du Knallkopp war meine Antwort. Er freute sich, dass wir unsere Zusage eingehalten hatten und zu ihm zu Besuch waren. Dimitrios begegneten wir auch sogleich und wir wurden wieder herzlich von ihm empfangen.</p>
<p>So war es nun schon zur Gewohnheit geworden, dass ich ein oder auch zweimal im Jahr auf Samos meinen Urlaub verbrachte. Ich war nun alleine im Urlaub, denn Ira und ich gingen fortan getrennte Wege. Im vorherigen Jahr hatte Knallkoppkosta mir von seinem tollen Garten berichtet und wie gerne er dort wäre. Ich selbst habe mich davon überzeugt, wie heimisch und liebevoll er seinen Garten angelegt hatte. Im Jahr darauf habe ich ihm ein Radio besorgt, dass sowohl per Kabelabschluss als auch batteriebetrieben werden konnte. Aufladbare Akkus habe ich ihm mitgebracht. Wir Germanen waren ja in schon ein wenig auf die Natur bedacht. Ich war nun bevor ich zur Platia ging sehr früh in seinen Garten. Der Garten befand sich in der Ringstraße nach Koumaradei vor dem Friedhof rechts den Hang runter. Mit Wasseranschluss ganz toll gemacht. Ich machte das Radio an stellte es auf die Fensterbank seiner Hütte. Danach ging ich zur Platia  und begrüßte Kosta, der wie gehabt schon seinen Samosbrand trank. Im Samosbrand hatte er einen Bonbon. Das ist lecker sagte er. Probiere doch mal. Nun, ich bekam einen Samosbrand ohne Bonbon und habe festgestellt, dass dieser Band viel besser schmeckt als ein x-Sterne Metaxxa. Kosta, mein liebevoller Knallkopp, hier ist es langweilig, laß uns zu deinem Garten gehen. Klar machen wir und los ging es. Was ist das für ein Lärm in meinem Garten fragte er. Ich grinste und Kosta schlug sich auf die Oberschenkel vor Freude über den kleinen Weltempfänger. Knallkopp, du kannst auch Düsseldorf damit empfangen sagte ich zu ihm. Komm mir nicht mehr  mit Düsseldorf. Das ist Vergangenheit. Kosta war verzückt nicht mehr teure Batterien kaufen zu müssen und wir haben uns bei unseren Treffen der gesamten drei Wochen über die Akkus unterhalten müssen.</p>
<p>Ich habe Kosta gefragt, wovon er nun lebt. Er bekommt hier ein wenig Rente, hat da ein kleine Einnahme und hier macht er&#8230;&#8230;. Kosta war zuständig für das stecken der Bewässerungsschilde. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben sollte. Die Citrushaine werden mit Quellwasser versorgt.  Um das Wasser so zu leiten, dass alle Haine etwas davon abbekommen wird der Wasserstrom geleitet. Das machte  man mittels der Schilde in den kleinen künstlich angelegten Kanälen. Kosta war für das Stecken zuständig. Kosta sagte mir, dass er dafür ca. DRS 1.300 –1.500  täglich erhalten würde und dafür ca. 2-3 Std benötigt. Kosta, warum arbeitest Du nicht mehr und verdienst somit auch mehr Geld? Ach Jorgo, das war in Düsseldorf schon so. Ich mag das nicht. Jorgo ich habe für mich persönlich ca. Drs 1.300-1.500. Ich benötige meistens nicht einmal alles Geld am Tag für mich. Warum soll ich also mehr arbeiten, obwohl ich es gar nicht gebrauche? Tja, da stand ich nun mit meinem angenähten Hals und hatte keine Antwort parat gehabt. Was für eine Lebenseinstellung. Nun gut, dass er noch andere Einnahmen hatte.</p>
<p>So vergingen die Jahre und es war für mich immer selbstverständlich den ersten Weg des neuen Tages auf Samos nach Mili einzuschlagen. Jassu Himmelhund, Moin Knallkopp und wir lagen uns in den Armen. Wir tauschten uns aus und tranken viel weniger als noch vor Jahren. Ja, auch ich wurde ruhiger. Kosta bat mich im September 1999 in seinen Garten. Wir grillten dort. Kosta sprach zum erstenmal von seiner Familie. Ich hatte mich schon gewundert, warum dieses Thema nie aufkam. Über die Jahre auf Samos hatte ich aber verstanden solche privaten Angelegenheiten nicht zu hinterfragen, sondern zu warten bis es zum Thema wird. Was war das vorgestern für ein Mädchen??. Hab ich in Ireon kennen gelernt. Nichts ernstes Kosta. Nur ein Urlaubsflirt. Ach so. Ich dachte du willst eine Familie. Schon Kosta, nur vermute ich meine zukünftige Frau nicht in einer Urlauberin auf Samos. Nun Jörg, er sagte nicht Jorgo. Es ging also doch. Jörg, ich hatte auch einen Jungen. Er muß ungefähr in deinem Alter sein. Er ist noch nicht einmal mit 17 Jahren verstorben. Es schnürte mir meinen Hals zu. Konstantin, was ist jetzt los dachte ich. Mein Sohn verstarb urplötzlich und wir wissen nicht genau warum. Habt ihr das nicht untersuchen lassen?. Jorgo sagte er dann wieder, Jorgo hier wird so etwas nicht untersucht. Meine Frau aber hat mir die Schuld gegeben, dass ich mich nicht rechtzeitig um einen Arzt bemüht habe. Sie gibt mit die Schuld am Tod unseres Sohnes. Seit seinem Tod sprechen wir nicht mehr miteinander. Mensch Kosta, das sind keine schönen Zustände. Laß uns nach Chora  fahren. Ich bin mit einem Auto hier und wir essen jetzt eine Kleinigkeit. Endlich durfte ich meinen Knallkopp mal einladen. Doch schmerzte mich sein Bericht von soeben. Wir waren in Chora und entschlossen uns danach einen Kaffee in Vathy zu trinken. Ich merkte Kosta an, dass ihm diese Abwechslung gut tat und fragte ihn, ob wir in Vourliotes noch eine Kleinigkeit essen wollen. Essen nicht, aber dahin würde er schon gerne fahren wollen. Als Junge war er zuletzt dort. Da hat sich bestimmt schon einiges getan&#8230;&#8230;.</p>
<p>So kam der September 2001. Heike und ich gingen nach Mili. Ich habe Heike zuvor von Kosta berichtet und ihr Mili anhand von Bildern gezeigt. Kosta saß nun nicht mehr bei Mimis, mit dem er verkracht war, sondern unten in der Taverne Alekos. Maria heißt die Wirtin. Wie immer, Kosta stand auf wir lagen uns in den Armen und ich stellte ihm Heike vor. Knallkopp, warum bist du nicht bei Mimis. Nöööooohhaää. Ich habe Probleme mit Ihm. Ich ging zu Mimis, der mich bereits gesehen hatte und begrüßte ihn. Mimis nahm sofort jegliche Unannehmlichkeit aus dem Weg und sagte mir, dass er gar keine Probleme hätte, wenn ich mich zu Konstantin setzen würde, da wir ja Freunde wären. Ich habe mich bei ihm für sein Verständnis bedankt und bin zu Kostaknallkopp zur Taverne Alekos. Nachdem Heike mal wohin musste, nahm er meine Hand und sagte zu mir, dass ich nun am Ziel sei und diese Frau nun nicht mehr gehen lassen dürfte. Klar Kosta, hab ich mir auch schon so überlegt, sagte ich zu ihm. Wir saßen zusammen und tranken gesittet. Nachdem Heike uns wieder kurz verlassen musste fragte er mich, ob ich nicht mehr mit ihm trinken wolle. Kosta, mein Freund (Xenos, war ich nun schon lange nicht mehr), ich möchte nicht mehr so viel trinken. Wir können auch anders. Laß uns einen Samosbrand und Kaffee trinken und Wasser. Ich mag nicht mehr so viel, sagte ich Kosta. Kosta war das gar nicht Recht und er drängelte auf mehr. Ich lehnte ab und wir gingen wieder nach Ireon. Zweimal sahen wir uns noch und einmal davon in seinem Garten. Es war wieder sehr schön und Heike, Kosta und ich haben ein wenig dort gearbeitet, gegessen und sind dann wieder zur Platia. Wir haben uns voneinander verabschiedet. Es sollte das letzte mal gewesen sein, dass wir uns sahen.</p>
<p>2002 heirateten Heike und ich und verbrachten unsere Flitterwochen auf Amrum. Auf Amrum bin ich zum Teil aufgewachsen. Danach zeigten wir uns gegenseitig erst einmal Deutschland, welches nun um ca. 107.000 km² größer war als zuvor. Deutschland ist so schön und wir hatten eine tolle Zeit. 2003 erhielt ich nun endlich einen Internetzugang und habe im Frühjahr 2005 ein Forum über Samos entdeckt. www.samos.at</p>
<p>Ich habe sofort meine Frage über Mili und Konstantin an die User gerichtet, bis ich die erschütternde Antwort von SusiV  bekam, dass Kosta im Frühjahr verstorben sei. Alles passte auf seine Beschreibung. Heike und ich sind im September 2005 dann auf Samos gewesen. Mein Gang am zweiten Tag nach Mili war von schlechten Momenten und Gefühlen begleitet. Mimis erkannte mich nach den Jahren wieder und erklärte mir, dass Kosta verstorben sei. Ich bin sofort zum Friedhof. Da lag er nun. Knallkopp ich bin es,  Dein Himmelhund. Hättest Du nicht warten können, fragte ich zum Schrein gerichtet.??</p>
<p>Mili ist nicht mehr so für mich wie es einmal war. 2006 war ich im April dort.</p>
<p>Mimis Taverne hat geschlossen. Der Papa von Mimis ruht nun ebenfalls in Frieden.</p>
<p>Im September 2006 habe ich ohne Heike, mit der ich im nächsten Urlaub wieder Halt auf Samos mache, dafür mit der Webmaid Anja und ihrem Mann dort Rast gemacht.</p>
<p>Maria von der Taverne kam auf mich zu und deutete:</p>
<p>&#8220;Du mit Kosta!!!  <strong>Kosta kaputt&#8230;</strong>&#8220;</p>
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		<title>Besteigung des Vigla / Kerkis</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.trauminsel-samos.de/besteigung-des-vigla-kerkis/"><img align="left" hspace="5" width="100" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/Heiko-Votsalakia/images/thumbs/thumbs_p1010166.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="p1010166" title="" /></a>Eine besondere Bergtour &#8211; von Heiko Da ich den Berg 2005 nicht erklimmen konnte, kehrte ich im Mai 2006 mit einem anderen Freund und Kollegen, welcher Werner heißt, wieder zurück nach Samos Gewohnt haben wir, wie auch in den vergangenen Jahren im Ort Votsalakia, der, wenn man es genau nimmt eigentlich Kampos heißt. Votsalakia ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span style="color: #888888;">Eine besondere Bergtour &#8211; von Heiko</span></p>
<p><a href="http://www.trauminsel-samos.de/images/Heiko-Votsalakia/images/p1010166.jpg" rel="shadowbox[post-254];player=img;"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/Heiko-Votsalakia/images/thumbs/thumbs_p1010166.jpg" alt="Thumbs P1010166 in Besteigung des Vigla / Kerkis"  /></a>Da ich den Berg 2005 nicht erklimmen konnte, kehrte ich im Mai 2006 mit einem anderen Freund und Kollegen, welcher Werner heißt, wieder zurück nach Samos</p>
<p>Gewohnt haben wir, wie auch in den vergangenen Jahren im Ort Votsalakia, der, wenn man es genau nimmt eigentlich Kampos heißt. Votsalakia ist eigentlich eine Taverne bzw. Hotel um welches sich Ende der 1960 Jahre bis heute der Ort gebildet hat und nun auch in den meisten Katalogen als solcher geführt wird.</p>
<p>In eben diesem Hotel waren wir auch dieses Jahr wieder untergebracht.</p>
<p>Ich kann das Hotel Votsalakia nur wärmstens empfehlen zumal mir die Hoteliersfamilie, schon ans Herz gewachsen ist. Das Hotel wird familiär geführt und neben Englisch wird auch Deutsch an der Rezeption gesprochen. Das Personal ist superfreundlich und das Essen welches man in der zum Hotel gehörenden Taverne angeboten bekommt ist super lecker.</p>
<p>Unsere erste Wanderung ließen wir etwas langsamer angehen und wanderten zur,</p>
<p>in der Nähe von Votsalakia gelegenen, Pythagoras Höhle. Diese erreichten wir nach ca. 1-1,5 Stunden.</p>
<p>Nach Erklimmen zahlreicher Stufen steht man vor zwei Höhlen, vor dessen Eingängen sich eine kleine Kapelle befindet.</p>
<p>In der linken Höhle haben wir einen Stein in den schwarzen Abgrund geworfen, welcher sehr tief sein muss, denn den Aufprall des Steins haben wir nicht gehört….</p>
<p>Die eigentlich Höhle, in der sich der Pythagoras vor dem Tyrannen Polykrates versteckte, ist aber, wie wir erfuhren, noch ein Stück weiter an der Felswand versteckt.</p>
<p>Tags darauf mieteten wir uns ein Fahrzeug um eine Inselrundfahrt zu starten. Da Werner, das erste Mal auf Samos war, bot sich diese Möglichkeit an, um ihm einen ersten Eindruck der Insel zu vermitteln. Da ich nun schon das vierte Mal zu Gast auf der Insel war kannte ich mich mittlerweile schon relativ gut aus und so verzichteten wir auf eine Busrundfahrt.</p>
<p>Am vorletzten Tag war es dann endlich soweit, morgens um 9 Uhr traten wir vom Hotel aus den Weg zum Kerkis Gipfel an. In dieser Jahreszeit ist es durchaus noch möglich erst so „spät“ zu starten.</p>
<p>Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir das Kloster Evangelistrias.  Wie ich schon in meinem Bericht &#8220;Samos- Magie eines Ortes&#8221; erwähnt hatte, wurde wir immer sehr freundlich von den Nonnen empfangen,  und so gab es auch dieses Mal wieder eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer Süßigkeit.</p>
<p>Man sollte schon allein aus Respekt eine kleine Spende in der Kapelle zurück lassen. Auch freuen sich die Nonnen über Gaben, beispielsweise in Form von Keksen oder Schokolade.</p>
<p>Man hat bereits vom Kloster schon eine hervorragende Aussicht, jedoch sollte man nicht allzu lange dort verweilen, denn ab hier hat man noch nicht einmal die Hälfte des Weges zurückgelegt. Hinter dem Kloster  führt der Weg dann noch ein Stück weit durch ein Wäldchen, bevor es dann endgültig durch größere Geröllwüsten  weitergeht, bei welchen jeder Schritt sitzen muss. Ab hier herrschen dann auch alpine Verhältnisse. Für normale Wanderer, die nicht schwindelfrei sind, sollte hier Schluss sein.</p>
<p>Auf gar keinen Fall sollte man alleine auf den Gipfel steigen und vor allem sollte man immer genügend Wasservorrat dabei haben.</p>
<p>Größtenteils ist der Weg durch rote Punkte oder kleiner Steinhaufen markiert, nach welchen man sich auch orientieren sollte. Ich hätte es zwar vorher nie für möglich gehalten aber es besteht tatsächlich die Gefahr, dass man sich da oben verlaufen kann, da alles wirklich gleich aussieht und allein die Tatsache, dass es überall Schluchten, Felsspalten und Abgründe gibt, macht die Geschichte dann nicht ganz ungefährlich.</p>
<p>So cirka eine dreiviertel Stunde nachdem wir das Kloster verlassen hatten, wurde der Weg wieder etwas angenehmer und wo ich eigentlich nur karge Felsen und Geröll erwartet hätte, zeigten sich grüne Wiesen mit unterschiedlichsten blühenden Blumen.</p>
<p>Wieder ca. 30 Minuten später erreichten wir die Profitis Ilias Kapelle, zu welcher auch zwei Räume gehören, die als Notunterkunft dienen sollen, falls man doch einmal vom Wetter überrascht wird. Die beiden Räume jedoch sind in einem sehr desolaten Zustand…</p>
<p>Wir hielten uns nicht lange an der Ilias Kapelle auf sondern setzten unsere Tour gleich wieder fort. Eine gute Stunde nach dem wir die Kapelle verlassen hatten, erreichten wir endlich den Gipfel. Auf dem Weg dorthin kommt man noch an einer kleinen Quelle vorbei an welcher man sich erfrischen kann.</p>
<p>Allerdings war auch kurz nach der Quelle wieder Schluss mit dem normalen Weg. Wir verließen nun endgültig die grüne Vegetation. Der Weg wurde wieder steil und abermals führte er uns durch eine Geröllwüste, doch die Aussicht, welche wir vom Gipfel hatten, war absolut gigantisch und unvergesslich und entschädigte uns für alle Strapazen.</p>
<p>Auf dem Rückweg machten wir keine Rast mehr so dass wir nach ca. 3 Stunden und 45 Minuten wieder im Tal waren.</p>
<p>…endlich hatte ich es geschafft mir diesen Wunsch zu erfüllen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Der Einkauf</title>
		<link>http://www.trauminsel-samos.de/der-einkauf/</link>
		<comments>http://www.trauminsel-samos.de/der-einkauf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Rinderroulade nach Samos kam &#8211; von Uli Seit einigen Jahren ist es uns eine liebe Gewohnheit geworden, unseren besten (griechischen) Freunden die Vielfalt der deutschen „Hausmannskost“ näher zu bringen. In einem der letzen Jahre entschieden wir uns für Rinderrouladen. Und da am Anfang eines jeden Gerichtes der Einkauf steht … machten wir uns [...]]]></description>
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<p><span style="color: #888888;">Wie die Rinderroulade nach Samos kam &#8211; von Uli</span></p>
<p>Seit einigen Jahren ist es uns eine liebe Gewohnheit geworden, unseren besten (griechischen) Freunden die Vielfalt der deutschen „Hausmannskost“ näher zu bringen.</p>
<p>In einem der letzen Jahre entschieden wir uns für Rinderrouladen.</p>
<p>Und da am Anfang eines jeden Gerichtes der Einkauf steht … machten wir uns also auf in das Fleischerfachgeschäft unseres Vertrauens.</p>
<p>Wir suchten uns ein wunderschönes, großes Stück Rinderbraten aus. Den netten Mitarbeiter baten wir darum, es zu schneiden &#8211; worauf der eilig das Messer nahm und forsch ein mehr als 2 Finger dickes Stück abschneiden wollte.</p>
<p>Unser &#8220;STOPP &#8211; zu dick&#8221; erwiderte er mit einem fragenden Blick und zeigte dann mit dem Messer den von ihm geplanten nächsten Schnitt (etwas weniger als 2 Finger dick) an.</p>
<p>&#8220;Nein &#8230;!!! Immer noch zu dick&#8221;. Wir zeigten mit Zeigefinger und Daumen die von uns gewünschte Dicke an. – Ratlosigkeit beim Schlachter.</p>
<p>Er entschied sich nun dafür seine Arbeit einstweilen einzustellen, denn was wir von ihm verlangten, schien er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren zu können.</p>
<p>Wer weiss, vielleicht ist ja „Rinderbratendünnschneiden“ in Griechenland eine Straftat und wir waren gerade dabei uns als Anstifter schuldig zu machen.</p>
<p>Um Himmels Willen, .. nicht nur der Schlachter, auch wir würden uns unweigerlich im Knast wiederfinden … fern ab von leckeren Rouladen &#8211; bei Wasser und Brot…</p>
<p>Wahrscheinlich sah der Schlachter seinen letzten Ausweg in einer Selbstanzeige … denn er hatte seinen Arbeitsplatz fluchtartig verlassen.</p>
<p>Aber zum Glück kam er ohne uniformierte Beamte sondern mit einem netten Herrn im blauen Arbeitsanzug wieder. Dieser fungierte fortan als wirklich versierter Übersetzer.</p>
<p>Nach dem wir ihm unsere Absicht erläutert hatten (natürlich mit ausdrücklichem Hinweis auf die Legalität unseres Vorhabens) begann der Übersetzer mit seiner Tätigkeit.</p>
<p>Wir waren frohen Mutes, dass wir nun endlich auf dem besten Wege waren, den Rohstoff für die Rouladen bald unser Eigen nennen zu können.</p>
<p>Weit gefehlt! Anstatt einfach unserem Wunsch zu entsprechen und das Fleisch in dünneren Scheiben vom großen Ganzen zu lösen, ließ der Schlachter zunächst fragen wie das Gericht ganz genau zubereitet wird.</p>
<p>An dieser Erklärung zeigten sich in der Zwischenzeit auch zahlreiche andere Kunden äußerst interessiert, so dass der Übersetzer es wohl für angebracht erachtete, Großmutters (bisher) geheimes Rouladenrezept mit lauter Stimme ins Rund zu posaunen, was daraufhin heftige Diskussionen auslöste.</p>
<p>Dann endlich, … der große Moment !!! Der Schlachter setzte das Messer an !</p>
<p>Wie ein Chirurg begann er mit der Operation – ließ uns jedoch dabei seine tiefe innere Abneigung über das erzwungene Tun mit jedem neuen Schnitt spüren.</p>
<p>Proportional zu seiner Wut steigerte er kontinuierlich die Schnittbreite, &#8230; so daß die letzten Stücke dann doch eher 2-Finger-dick waren &#8211; was wir ohne weitere Beanstandung hingenommen haben&#8230;</p>
<p>Fazit: Wir haben uns ein scharfes Messer gekauft und schneiden jetzt selber !</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
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		<title>Bankgeschäfte</title>
		<link>http://www.trauminsel-samos.de/bankgeschaefte/</link>
		<comments>http://www.trauminsel-samos.de/bankgeschaefte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Anekdote, aufgeschnappt von Anja Ein leitender Mitarbeiter einer großen griechischen Bank wurde beauftragt, die Filiale in einem kleinen Ort, irgendwo auf Samos, &#8220;unter die Lupe&#8221; zu nehmen. Am späten Vormittag traf er in der Ortschaft ein und begab sich sogleich zur Platia, wo auch die Bankfiliale ihren Sitz hatte. Zu seinem großen Erstaunen stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span style="color: #888888;"><span style="font-size: x-small;">Eine Anekdote, aufgeschnappt von Anja</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Ein leitender Mitarbeiter einer großen         griechischen Bank wurde beauftragt,<br />
die Filiale in einem kleinen Ort, irgendwo auf Samos, &#8220;unter die         Lupe&#8221; zu nehmen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Am späten Vormittag traf er in der  Ortschaft ein         und begab sich sogleich zur Platia,<br />
wo auch die Bankfiliale ihren Sitz hatte.<br />
Zu seinem großen Erstaunen stand die Eingangstür der Bank         sperrangelweit offen,<br />
von den drei Angestellten fehlte jedoch jede Spur.<br />
Besorgt ließ er seinen Blick über die Platia schweifen und  entdeckte         die Drei schliesslich:<br />
Sie hatten es sich im Schatten einer Platane gemütlich gemacht  und         schliefen friedlich.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Der Mann aus der Stadt wollte den         &#8220;Schlafmützen&#8221; gerne eine Lehre erteilen.<br />
Er ging also in den Bankraum zurück und drückte den Alarmknopf.<br />
Laut schrillte die Glocke durch den stillen Ort.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Keiner der Schläfer rührte sich.<br />
Nur aus dem Kafenion gegenüber eilte ein Kellner mit 3 Tassen  Kaffee&#8230;</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> .</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;">Die Verfasserin  erklärt         hiermit ausdrücklich, daß diese Geschichte<br />
selbstverständlich frei erfunden ist&#8230;;-)</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #888888;"><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
</span></p>
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		<title>Ein Tag auf Agathonissi</title>
		<link>http://www.trauminsel-samos.de/ein-tag-auf-agathonissi/</link>
		<comments>http://www.trauminsel-samos.de/ein-tag-auf-agathonissi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 19:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.trauminsel-samos.de/ein-tag-auf-agathonissi/"><img align="left" hspace="5" width="100" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/Agathonissi_Mani/images/thumbs/thumbs_agios_giorgios_08.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="agios_giorgios_08" title="" /></a>Ausflug zu einer &#8220;kleinen Nachbarin&#8221; &#8211; von Mani Die Tickets hatte ich schon in Votsalakia bei Christos im Rhenia Tours Büro besorgt. Er stammt aus Holland und spricht perfekt deutsch. Mit dem Leihwagen sind wir um 6.00 Uhr nach einem kurzen Zwischenstopp in der Bäckerei aufgebrochen.Nach 45 Minuten in Pythagorio angekommen waren wir noch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><span style="color: #888888;">Ausflug zu einer &#8220;kleinen Nachbarin&#8221; &#8211; von Mani</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><a href="http://www.trauminsel-samos.de/images/Agathonissi_Mani/images/agios_giorgios_08.jpg" rel="shadowbox[post-228];player=img;"><img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/Agathonissi_Mani/images/thumbs/thumbs_agios_giorgios_08.jpg" alt="Thumbs Agios Giorgios 08 in Ein Tag auf Agathonissi"  /></a>Die Tickets hatte ich schon in Votsalakia bei Christos im Rhenia Tours Büro besorgt. Er stammt aus Holland und spricht perfekt deutsch.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Mit dem Leihwagen sind wir um 6.00 Uhr nach einem kurzen Zwischenstopp in der Bäckerei aufgebrochen.Nach 45 Minuten in Pythagorio angekommen waren wir noch im Hafen auf einen Frappe. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die Fähre liegt draußen am Anleger bereit und pünktlich um 8.00 Uhr, nachdem auch der letzte Passagier (ein Grieche&#8230;) die Fähre doch noch erreicht hat, legen wir ab. Die Überfahrt verläuft ausgesprochen ruhig. Nur die Vibrationen der Motoren sind zu spüren. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">In Agathonissi angekommen verlassen insgesamt nur ca. 10 Personen den Flying Dolphin. Nach einem kurzen Rundblick im Hafen verlassen wir Agios Giogios auf der steil nach oben führenden Hauptstraße mit dem Ziel Mikro Chorio. Nach wenigen Metern unser erster Halt.Die Dorfkirche steht zur Besichtigung an. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Nachdem das erledigt ist, geht es noch immer mit dem gleichen Ziel weiter. Die Straße führt sehr steil über mehrere Kehren nach oben. Nach ca. 30 Minuten sind wir im Ort, soweit man ihn so bezeichnen kann, angekommen. Er besteht aus nur fünf oder sechs Häusern. Wir gehen noch ein Stück den Feldweg hinaus. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Hier wurden gerade auf 2 gegenüberliegenden Grundstücken die auf den Bäumen aufgehängten Ziegen zerlegt. Dasselbe Schauspiel haben wir an diesem Tag noch drei- oder viermal beobachtet. Dort dürften sich alle nur von Ziegen ernähren, hat doch die Insel nur 120-130 Einwohner. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Vom Ort aus sind wir noch auf den Hügel um uns die kleine Kapelle Agios Pantheleimon anzusehen. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Ausblick.Noch schnell ein paar Fotos und dann geht es auch schon wieder abwärts. Das nächste Ziel ist der Hauptort.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Wieder ca. 30 Minuten brauchen wir um Megalo Chorio zu erreichen. Wir gehen aber zunächst daran vorbei die Straße weiter aufwärts. Von weitem sehen wir eine Bucht, beschließen aber umzukehren, da von der Straße kein Ende in Sicht ist und auch keine weiteren Häuser auftauchen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Da die Straße hoch oben an der Küste entlang führt gibt es von hier einen sehr schönen Ausblick aufs Meer und eine weitere Bucht in welcher gerade ein Segelschiff ankert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Auf dem Rückweg gehen wir jetzt in den Ort hinein. Der Ort besteht aus ca. 15 Häusern. Es gibt auch eine Taverne welche aber nur im Inneren Platz bietet, da es viel zu eng ist um im Freien Tische aufzustellen. Wir sehen uns noch die kleine Doppelkirche an.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Gleich daneben befindet sich der einzige Mini Markt der Insel. Das Angebot ist spärlich aberes genügt den Einwohnern anscheinend. Wir kaufen Wasser und zwei Getränkedosen undhaben fast ein Problem unser Geld loszuwerden, weil sich zunächst niemand findet,</span><span style="font-family: Arial; font-size: small;">bei dem wir hätten bezahlen können. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Nachdem das erledigt ist sind wir weiter den Ort abwärts. Am Ortseingang, für uns der Ausgang,weil wir ja von oben in den Ort gekommen sind, befindet sich eine Schule und ein sehr schöner Kinderspielplatz. Interessant wäre es zu erfahren wie viele Kinder hier zur Schule gehen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Bemerkenswert ist auch wie viele Verkehrstafeln es hier gibt. Hier wird vor Allem und Jedem gewarnt. Es gibt Schilder die auf Kinder hinweisen, genauso wie auf querende Tiere. Auf den Schildern ist wie bei uns eine Kuh abgebildet. Ich bezweifle aber, dass es auch nur eine einzige Kuh auf Agathonissi gibt. Vielmehr sind damit die vielen Ziegen gemeint, die aber auch alle in umzäuntem Gelände gehalten werden. Dann wären da noch die unzähligen Schilder zu erwähnen, die auf scharfe Kurven hinweisen und auch noch Parkverbote und 30 km/h Beschränkungen an Stellen wo eigentlich auf Grund der steilen Straßen auch kaum mehr möglich ist. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Ansonsten ist zu den Straßen auch noch zu bemerken, dass sie sehr gut erhalten und teilweise auch mit gepflasterten Gehsteigen versehen sind, auch dort wo keine Häuser sind.Entweder hatte man geplant dort Häuser zu bauen oder die Insel wurde mittels EU-Projekt und Förderung zur verkehrssichersten Insel erklärt. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Wieder in Agios Giorgios angekommen sind wir in der Taverne Seagull eingekehrt. Für zwei Mythos, einen warmen Vorspeisenteller, einen Oktopussalat, ein Mousaka und zwei Cafe Frappe haben wir 28,- Euro bezahlt. Iannis, der Wirt, spricht ausgezeichnet deutsch. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Anschließend sind wir dann noch die Piste, die gleich am Hafen beginnt in die nächste Bucht gegangen (ca. 10 Minuten) um sie uns noch anzusehen. Der Strand besteht aus grobem Schotter.Einige wenige Badende waren auch da. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Da wir dann auch wegen der großen Hitze nicht mehr weiter wollten und auch keine lohnenden Zielemehr in der näheren Umgebung vorhanden waren, haben wir uns im Hafen gleich beim Fähranleger in das Cafe gesetzt. Dort haben wir dann die ankommenden und abfahrenden Schiffe beobachtet. Zum Teil Segelschiffe, aber auch schöne große Motorjachten auf denen es sich schon gut leben lässt.Alle wollten sie am Pier festmachen. Da aber auch eine Stelle für die Fähre frei gehalten wird, mussten einige in zweiter bzw. dritter Reihe festmachen. Manche haben auch frei schwimmend geankert und andere sind einfach weitergefahren. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Die lange Wartezeit auf die Rückfahrt haben wir uns dann noch mit Tavli spielen verkürzt. Der Abfahrtszeitpunkt ist erreicht, die Passagiere finden sich ein aber es kommt keine Fähre. Mit halbstündiger Verspätung erreicht sie Agathonissi doch noch und es geht diesmal nicht mehr so ruhig aber doch noch recht angenehm zurück nach Pythagorio.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">
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					<a href="http://www.trauminsel-samos.de/ein-tag-auf-agathonissi/?album=8&amp;gallery=7"><img class="Thumb" alt="Thumbs Taverne 02 in Ein Tag auf Agathonissi" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/Agathonissi_Mani/images/thumbs/thumbs_taverne_02.jpg" /></a>
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								<p><strong>54</strong> Fotos</p>
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</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"><br />
</span></p>
<pre>

<span style="font-family: Arial; font-size: small;"> </span>

 
</pre>
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		<title>Mai 2010</title>
		<link>http://www.trauminsel-samos.de/mai-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 12:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News-Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Samosbilder von D.W.]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Samos]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.trauminsel-samos.de/mai-2010/"><img align="left" hspace="5" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/cache/1113__100x75_DSC03455.jpg" alt="DSC03455" title="dol-mai2010" class="wp-post-image ngg-image-1113 alignleft tfe" /></a>]]></description>
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		<title>April 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 08:34:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.trauminsel-samos.de/april-2010/"><img align="left" hspace="5" width="100" src="http://www.trauminsel-samos.de/images/dol-april-2010-blumen/thumbs/thumbs_DSC03240.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="DSC03240" title="" /></a>]]></description>
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		<title>Pension Ermioni, Ireon</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 13:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.trauminsel-samos.de/pension-ermioni-ireon/"><img align="left" hspace="5" width="100" src="http://www.auf-samos.de/webshows/adbanners/pension-ermioni.gif" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="ermioni" /></a>Ulrike &#38; Jannis Taleporou P.O. Box 32 83103 Ireon, Samos Tel. + 30 22 730 95364 Fax + 30 69 777 58804 www.pension-ermioni-samos.de . Schon nach dem ersten Mailkontakt war ich mir sicher: Die Pension Ermioni könnte als Unterkunft für unsere &#8220;kleine Alltagsflucht&#8221; goldrichtig sein. Wir waren nicht auf der Suche nach einem Luxushotel mit [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;"><span id="more-187"></span> Ulrike &amp; Jannis Taleporou</p>
<p style="text-align: left;">P.O. Box 32<br />
83103 Ireon, Samos<br />
Tel. + 30 22 730 95364<br />
Fax + 30 69 777 58804<br />
<a href="http://www.pension-ermioni-samos.de" target="_blank">www.pension-ermioni-samos.de</a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ccffff;">.</span></p>
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</span></p>
<p style="text-align: left;">Schon nach dem ersten Mailkontakt war ich mir sicher: Die Pension Ermioni könnte als Unterkunft für unsere &#8220;kleine Alltagsflucht&#8221; goldrichtig sein. Wir waren nicht auf der Suche nach einem Luxushotel mit Pool, Animation  und internationalem Buffet, sondern wünschten uns eine gemütliche kleine Pension, ruhig gelegen, mit familiärer Atmosphäre.  Nur einen Luxus wollten wir uns gönnen: Das Frühstück durfte ruhig etwas üppiger ausfallen, als normalerweise in Griechenland üblich. Im Internet hatte ich die Pension Ermioni gefunden und nach einem Blick ins Gästebuch fiel die Entscheidung nicht schwer. Auf meine Anfrage erhielt ich ein sehr nettes Mail von Ulrike. Der genannte Preis entsprach unseren Erwartungen und so reservierte ich sofort.</p>
<p style="text-align: left;">Endlich wurde es September. Auf Samos angekommen, traten wir aus dem Flughafengebäude und schon stand Ulrike wie versprochen mit dem &#8220;Pension Ermioni&#8221;-Schild vor uns.  Die Begrüßung fiel ausgesprochen herzlich aus. Ulrike war uns sofort sympathisch. Schon im Auto erzählte sie uns viel von der Insel und von ihrer Familie, die wir bald kennenlernen sollten. In der Pension angekommen, freuten wir uns, wie gemütlich und liebevoll alles eingerichtet war. Wir fühlten uns sofort zu Hause.</p>
<p style="text-align: left;">Das &#8220;Highlight&#8221; für uns war aber das Frühstück unter der lauschigen, von Rankgewächsen beschatteten Pergola. Von Ulrike liebevoll angerichtet wurden die Köstlichkeiten von ihr oder Jannis, oft mit Hilfe der Kinder,  mit freundlichen Worten und umsichtig serviert. Jeden Morgen gab es frisches Brot, selbstgemachte Marmeladen und Gelees, Honig und &#8220;Vitamine&#8221; in Form von Früchten oder Jannis&#8217; BioSamos-Tomaten. Abwechslung brachten die täglichen Extras: Mal Wurst oder Käse, mal Eier von den hauseigenen Hühnern, mal Joghurt mit Honig. Exotisch aber sehr lecker war die Kombination von Ziegenfrischkäse mit Ulrikes selbstgekochter, würziger Tomatensoße.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn Ulrike und Jannis Lust auf einen netten Abend mit ihren Gästen haben, werden die Tische unter der Pergola zu einer großen Tafel zusammengeschoben. Leckereien stehen auf den Tischen und auch verdursten muß niemand. Da die meisten Gäste der Pension gleichgesinnte Griechenlandliebhaber sind  und es unkompliziert mögen, entstehen nette Gespräche und es wird viel gelacht&#8230;  Wir haben uns in der Pension Ermioni sehr wohl gefühlt. Da wir durch die nette Atmosphäre keinerlei Eingewöhnungszeit brauchten, konnten wir uns auch in einer kurzen Urlaubswoche wunderbar erholen und freuen uns heute schon auf den nächsten Urlaub &#8220;zu Hause auf Samos&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ccffff;">.</span></p>
<p style="text-align: left;">(Anja, September 2006)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.pension-ermioni-samos.de"><img class="aligncenter" src="http://www.auf-samos.de/webshows/adbanners/pension-ermioni.gif" alt="Pension-ermioni in Pension Ermioni, Ireon" width="160" height="64" /></a></p>
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