7. Tag

Nachdem wir es im letzten Jahr wegen Vanessas „Serpentinen-Allergie“ nicht in den Westen der Insel geschafft hatten, zog es mich dieses Jahr natürlich doppelt stark in diese wunderschöne und spektakuläre Landschaft.

Drakei hat sich nicht verändert. Beim Passieren der Taverne „I Anixi“ versuchte die Wirtin uns wie üblich mit der Begrüßung „Hallo ! English ? Deutsch ?“ in ihr Lokal zu locken. Wir lehnten freundlich ab und spazierten ein wenig durch das Dorf, darüber hinaus bis zum alten Waschhaus und weiter zum Friedhof.

Miturlauber Jörg hatte mich gebeten zu schauen, ob ich das Grab des verstorbenen Tavernenwirtes Stamatis / „Kostas“ finden könnte. Da der Friedhof nicht gerade riesig ist und ich die griechische Schrift ganz gut lesen kann, gelang uns dies auch problemlos. Der Friedhof liegt wunderschön im Grünen und mit den buntgeschmückten, weissen Marmorgräbern und dem traumhaften Meerblick ist das wirklich ein großartiger Platz für die letzte Ruhe.

Kurz vor dem Friedhof ist auch der Einstieg in den Wanderweg zu den Seitani-Stränden und nach Potami. Eigentlich handelt es sich mehr um einen Ziegenpfad, der erst einmal eine ganze Weile steil bergauf führt. Wir haben die Wanderausflügler nicht wirklich beneidet, die offensichtlich kurz vor unserer Ankunft von einem Reisebus abgesetzt worden waren und sich vor dem großen Marsch noch mit Eis und kalten Getränken stärkten…

Eigentlich hatten wir vor, in der Taverne „Kostas“ zu Mittag zu essen. Wir waren aber sehr früh dran, und so beschlossen wir, bis Limnionas zurückzufahren und uns dort zu stärken. In Kallithea fiel mir der Wegweiser zur Agios Haralambos Kapelle ins Auge, die ich schon lange besuchen wollte und so ließen wir unseren kleinen Jeep die ziemlich holprige Piste hinunterrumpeln. Wie oft auf Samos hat mich auch an diesem Ort die himmlische Ruhe begeistert (als der Motor abgestellt war, natürlich…. ;-).

Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder zurück nach Ireon, wo wir uns zuerst ein Nickerchen im kühlen Zimmer und dann einen Kaffee auf der Platia gönnten. Ein Abstecher führte uns anschliessend in Ireon’s Wein- und Spirituosenhandlung „Cava“, wo wir uns in Vorbereitung der Heimreise mit flüssigen Souvenirs eindeckten. Giokarinis-Ouzo für Mama und Samos-Honig für Sohnemann… ;-)

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