2010 – 6. Tag: Im Inselwesten

Vor zwei Tagen haben wir einen netten Abend mit zwei anderen Urlauberinnen verbracht und spontan beschlossen, die Beiden zu einem Ausflug in den „Wilden Westen“ mitzunehmen.

Da ich den Samosneulingen etwas mehr bieten möchte, biege ich bei Neochori von der Hauptstraße ab und nehme die Betonpiste, die weiter unten auf die Straße nach Koumeika trifft.

Ein Fehler, wie sich herausstellt, denn nachdem wir auch die Serpentinen hinter Limnionas gemeistert haben, ist es äusserst still auf dem Rücksitz. Einer unserer Begleiterinnen hat die Kurvenstrecke zusammen mit dem nicht ganz so leckeren Frühstückskaffee im Doryssa Bay schwer zu schaffen gemacht und wir legen erst Mal eine längere Pause am Straßenrand ein.
Da mir die vorgesehene Wanderung von Kallithea nach Agios Isidoros in dieser Situation zu riskant erscheint, planen wir flexibel um, fahren möglichst magenschonend bis kurz vor Kallithea und machen einen Spaziergang zu den Kapellen Panagia Evangelistrias und Agios Charalambos. Zwar ist die Panagia Evangelistrias von aussen das attraktivere Kirchlein, jedoch bietet die unscheinbare Agios Charalambos Kapelle im Inneren wieder beeindruckende Fresken.

Nach der kleinen Tour ist der verkorkste Magen einigermaßen wiederhergestellt und wir anderen haben einfach nur Hunger. Also fahren wir weiter nach Drakei und kehren nach einer Runde durch das Dorf in Kostas Taverna ein. Katerina ist heute nicht da, also fungiert ihre Schwiegermutter als Kellnerin und Köchin in Personalunion. Und was sie uns aus der Küche bringt, ist beste samiotische Hausmannskost.

Den Rückweg bewältigen wir vorsichtshalber in Etappen. Erster Halt ist am Aussichtspunkt oberhalb von Agios Isidoros, ein weiterer am Hafen von Ormos Marathokampos und zuletzt noch ein Badestopp in Balos, bevor wir unsere Begleiterinnen ins Doryssa Bay zurückbringen.

Für den Abend haben wir uns mit „Chania“ und ihrem Mann aus dem forum.samos.de verabredet. Die Beiden stellen sich als sehr sympathische Leute und Griechenlandkenner heraus. Wir überlassen ihnen die Wahl aus der umfangreichen Speisekarte des „Agkira“ und sind absolut einverstanden mit den Dingen, die da kommen.

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